Wer sich eine Webseite genauer anschaut, stößt nicht selten auf einen oder gleich mehrere Banner. Klickt ein interessierter Besucher auf den Banner, bekommt der Webmaster von dem Werbetreibenden ein paar Cents für jeden erfolgten Klick. Das nicht jeder Klick einen wirklich interessierten Besucher vermittelt dürfte verständlich sein. Wer ist nicht durch ein Springen des Mauszeigers schon einmal auf einer Seite gelandet, die man nicht besuchen wollte? Manche Besucher scheinen auch alle Links die sich innerhalb eines Artikels - oder kurz darunter - anzuklicken. Für Werbetreibende sind dies sicherlich nicht die lukrativsten Kunden - aber das liegt an den Gewohnheiten der User. Manchmal ist auch schlicht weg nicht zu erkennen, ob es sich um einen Werbelink handelt oder um einen konventionellen, redaktionell gesetzten Link.
Doch es gibt nicht nur Klicks die mehr oder weniger ineffektiv sind (z.B. weil das Fenster in wenigen Sekundenbruchteilen wieder geschlossen wird...), sondern auch wirkliche Bot-Netzwerke die nur dem Zweck dienen Klicks zu generieren. Wenn Klicks einfach Einnahmen entsprechen ist das sicherlich auch auf den ersten Blick lukrativ für Bot-Netzwerkbetreiber dort aktiv zu werden.
Nun wurde aber am Montag ein kurzer Artikel in dem Netzine Computer-Zeitung über Bot-Netze veröffentlicht. In diesem Artikel wird, mit Berufung auf einer externen Studie, behauptet die Klickbetrugsquote würde bei durchschnittlich 16 Prozent liegen.